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Google.de

Google.de ist die in Deutschland seit Jahren mit weitem Abstand führende Suchmaschine. Je nach statistischer Auswertung liegt der Marktanteil von Google in Deutschland zwischen 75% und 95%, zumal auch Dienste wie T-Online die Google-Suche verwenden. Google zeichnet sich durch die nach wie vor überschaubare Startseite, den schnellen Ergebnissen sowie durchweg guten Treffer aus. Lediglich die ganzen eigenen oder zugekauften Zusatzdienste verwässern zunehmend den auf das Wesentliche reduzierten Ansatz. Diese Kritik beschäftigt derzeit auch die EU, wenngleich ein amerikanischer Aktienkonzern auch bei Google.de natürlich primär andere Interessen verfolgen dürfte.

Die Suche auf Google.de

Google.de sucht standardmäßig im Web, wobei hier deutschsprachige Ergebnisse (zeitlich schwankend unterschiedlich stark) dominieren. Alternativ lassen sich die Ergebnisse nach Seiten auf Deutsch und Seiten aus Deutschland vorfiltern.
Ansonsten bietet Google unter diversen Subdomains auch eigene Suchen speziell nach Bilder, Videos, Nachrichten, Produkte, Bücher, Blogs usw. an. Auch der eigene E-Mail-Dienst oder Karten-Dienst wird offiziell darunter subsumiert.

Seit kurzem schlägt auch Google Deutschland bei Eingabe des Suchwortes auf der Startseite häufige passende Suchanfragen vor (Google Instant bezeichnet). So lassen sich Vertipper vermeiden und leichter Verfeinerungen finden. Schneller geht die Suchanfrage meist auch.

Ergebnisse auf Google.de

Die meist von Werbung aus eigenem Hause (Google AdWords u.a.) eingerahmten Ergebnisse sind durchweg gut bis sehr gut. Natürlich kann man bei einer derartigen Monopolstellung wie in Deutschland vieles daran kritisch sehen. Ohne qualitativ gute und weitgehend spamfreie Ergebnisse hätte es Google wohl aber nicht zu solcher Dominanz gebracht.
Auch um die eigenen Dienste besser auszulasten, werden viele Ergebnisse mit eigenem Kartenmaterial (Google Maps), Nachrichten (Google News), Blog-Posts (Google Blogsuche) und verwandten Suchvorgängen angereichert (Google Universal Search genannt).

Ansonsten werden die Ergebnisse wie gewohnt dargestellt, wobei seit einiger Zeit die Dateigröße mangels Besuchernutzen entfallen ist. Interessant sind auch Suchen nach Städten, Wetter, Aktien und dergleichen, die Google mit besonderen Anfragen und Informationen erkennt und besonders bedient – Google wird direkt zur “Antwortmaschine”.
Über die Rankingfaktoren bei Google philosophieren ganze Berufszweige. Da sich die über 100 Faktoren laut offiziellen Angaben permanent minimal in Gewichtung und Zusammenstellung ändern, ist hier im Detail vieles im Fluss.

Website

Vorschaubild von Google.de

Suchmaschine http://www.google.dehttp://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.google.de?w=300

Marktanteile von Google.de am Suchmaschinenmarkt

Google.de ist schon seit Jahren die Suchmaschine in Deutschland schlechthin. Und weil sich ihr Marktanteil in den vergangenen Jahren in Deutschland bei rund 90 % eingepegelt hat, kann es auch nicht verwundern, dass sich das Verb googeln als Synonym für digitales Nachschlagen etablieren konnte. Übrigens sieht es in den Europäischen Nachbarländern ähnlich aus. Eine solche Dominanz oder Vormachtstellung erreicht Google aber vorweigend nur in Deutschland.

Marktanteil von Google.de

Google.de im zeitlichen Verlauf

Anders als die wichtigsten Konkurrenten gestaltet Google das Design der Startseite seiner Suchmaschine überschaubar, ja geradezu minimalistisch. Einzig Ask.com platziert noch weniger Informationen und Links auf seiner Suchseite. Besonders interessant ist dieser Aspekt, wenn man die Entwicklung des Layouts etwas genauer betrachtet:

Google 1997

Google 1997

Google 1998

Google 1998

Google 1999

Google 1999

Google 2000

Google 2000

Google 2001

Google 2001

Google 2002

Google 2002

Google 2005

Google 2005

Google 2006

Google 2006

Google 2007

Google 2007

Google 2009

Google 2009

Google 2011

Google 2011

Google 2014

Google 2014


Während in den ersten zwei Jahren noch alle wichtigen Informationen mittig angeordnet waren, tauchte schon 1999 das erste minimalistische Layout auf – und verschwand wieder. Genauso wie der Hinweis, dass es sich um eine Beta!-Variante handelte.

iGoogle

Mit der Jahrtausendwende beginnt Google zusätzliche Angebote für den Nutzer zu listen: Zuerst werden die sprachlichen Optionen erweitert (2000). Bald darauf folgen Google Groups (2001), die Bildersuche (2002) und die Lokale Suche (2005). Die wichtigste auf den Nutzer bezogene Entwicklung führt Google im Jahre 2006 mit iGoogle ein: die Nutzer konnten ihre schon längst zur Startseite gewordene Google-Seite personalisieren – ein Gimmick das bald wieder von der Suchseite verschwand.

2007 bringt Googles Startseite dann endlich das, wovon die Beta-Variante acht Jahre zuvor schon träumte: ein aufgeräumtes, fokussiertes Design. Getreu dem Motto „Form follows Function“ rücken die einzelnen Suchvarianten in die linke obere Ecke, denn mit Einführung der Universal Search beginnt Google damit, dem Nutzer zuerst einmal Suchergebnisse aus verschiedenen Kategorien anzubieten. Wer gezielt suchen möchte, klickt vorher den entsprechenden Button.

Personalisierung

Die 2011 vorgestellte Überarbeitung ist inzwischen Schnee von gestern. Aus der ein und anderen spezifischen Suche ist inzwischen eine handfeste Dienstleistung geworden. Ob E-Mail, Maps oder Youtube, Googles Nutzer sind längst keine anonymen Menschen mehr, sondern wohlbekannte User mit eigenen Nutzerkonnten geworden (Personalisierung). Sozusagen iGoogle 2.0. Wie dem auch sei, ob mit oder ohne eigenem Benutzerkonto, Googles spezifische Suchen liegen nun unter einem Icon in der rechten oberen Ecke.
So versucht Google zunehmend Suchergebnisse auszuliefern, die dem individuellen Nutzer in der konkreten Situation am besten helfen.

Google Instant

Google zeichnet sich jedoch nicht nur durch ein nutzerfreundliches Layout aus. Google liefert vor allem schnelle Ergebnisse und durchweg gute Treffer.
Seit 2011 erkennt die Suchmaschine zudem schon während der Eingabe wonach der Nutzer in etwa sucht und macht Vorschläge aus den am häufigsten eingegebenen Suchwörtern (mehr zu Google Instant). Der Suchende kann dann seinem eigenen Pfad folgen oder sich an den meistgesuchten Kombinationen anderer Nutzer orientieren. In jedem Fall lassen sich Tippfehler vermeiden und schneller geht die Suchabfrage so meist auch.
Google.de sucht standardmäßig im Web, wobei hier deutschsprachige Ergebnisse (zeitlich schwankend unterschiedlich stark) dominieren. Alternativ lassen sich die Ergebnisse nach Seiten auf Deutsch und Seiten aus Deutschland vorfiltern.

Eigene Dienste und Werbung von und auf Google.de

Um Werbekunden buhlt Google auf der Startseite übrigens seit ca. 2001. Und das ohne jemals auch nur eine einzige Anzeige zu präsentieren oder die Startseite gar noch mit Nachrichten zu befüllen. Das Google den Kern seiner Existenz zunehmend verwässert, fällt so kaum auf. Zudem locken die zusätzlichen Dienstleistungen immer mehr Nutzer in Googles Datenwelt. Das Unternehmen verspricht sich davon alten und neuen Werbekunden konkrete Absatzmärkte zu bieten. Wer den Kunden kennt, kann besser(e) Werbung machen.

Die meist von Werbung aus eigenem Hause (Google AdWords) eingerahmten Ergebnisse sind durchweg gut bis sehr gut. Natürlich kann man bei einer derartigen Monopolstellung wie in Deutschland vieles daran kritisch sehen. Ohne solch gute und weitgehend spamfreie Ergebnisse, hätte es Google wohl aber nicht zu solcher Dominanz gebracht.

Das die Suchergebnisse mit eigenem Kartenmaterial (Google Maps), Nachrichten (Google News) und Videos (Youtube) angereichert werden hilft einerseits die eigenen Dienste besser auszulasten, liefert andererseits aber auch jede Menge vom Nutzer generierte Daten, die ihr Geld buchstäblich wert sind.

Ansonsten werden die Ergebnisse wie gewohnt dargestellt, wobei seit einiger Zeit die Dateigröße mangels Besuchernutzen entfallen ist. Interessant sind auch Suchen nach Städten, Wetter, Aktien und dergleichen, die Google mit besonderen Anfragen und Informationen erkennt und besonders bedient.

Google Doodles (Logoabwandlungen)

Bemerkenswert sind auch die Abwandlungen der Google-Logos zu Ehren bestimmter Anlässe. Diese sind meist internationaler Natur – aber nicht immer. Speziell österreichische Doodles (abgewandelte Google-Logos) sind daher sicherlich eine Rarität.
Google.de bietet auch eine Übersicht (fast) aller Doodles seit 1998.

Im übrigen wandelt Google auch das eigene (normale) Logo von Zeit zu Zeit, um es dem Zeitgeist optisch behutsam anzupassen (von alt nach neu):
Google.de Logo Google.de Logo Google.de Logo Google.de Logo Google.de Logo

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2 Meinungen zu Google.de

Gravatar von Karl PortKarl Port  schrieb am 3. 05. 2013 um 12:41 Uhr:
» Für mich die beste Suchmaschine, auch die Zusatzprogramme wie Googlemail und google Earth mag ich sehr. «
Gravatar von Harald BarzenHarald Barzen  schrieb am 7. 09. 2013 um 12:51 Uhr:
» Google die beste Suchmaschine einfach toll. «

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