Brave.com

Screenshot Suchmaschine Brave.com

Das Team des Brave.com Browsers um den CEO Brendon Eich hat jetzt eine eigene Suchmaschine entwickelt: Brave Search. Diese basiert auf den Grundlagen der mittlerweile eingestellten Suchmaschine Cliqz, die zuvor Hubert Burda Media aus München gehörte. Aktuell ist die Suchmaschine in der Beta-Version öffentlich zugänglich.

Brave Suchmaschine aus Clips und Tailcat

Bei dem Anschluss von Cliqz ging es vor allem um das Team hinter Cliqz, das zwischenzeitlich auch für die Entwicklung der quelloffenen Suchmaschine Tailcat verantwortlich war. Die Idee, den Brave-Browser mit der Technologie von Cliqz zu verbinden, ist eine Win-Win Situation für beide Teams. Die Prinzipien von Cliqz (Privatsphäre, Fairness und Offenheit) passen sich dabei gut in das Wertebild von Brave.com ein.

Datenschutz, Teilhabe und Privatsphäre

Brave verfolgte mit dem Kauf das Ziel, dem Global Player Google mehr entgegensetzen zu können. Der Datenschutz der Nutzer soll dabei im Vordergrund stehen. Immer im Interesse der digitalen Privatsphäre vereint Brave mittlerweile den eigenen Brave-Browser, die Suchmaschine Brave Search sowie einen RSS-Reader und VPN-Dienste. Man soll damit anonym und ohne Tracking surfen und suchen können.

Search.Brave.com eine Google-Alternative

Brave ist 2020 stark gewachsen, genauer gesagt haben sich die Nutzerzahlen von 11 Millionen 2019 auf 25 Millionen 2020 mehr als verdoppelt. Dieses Jahr erwarten die Macher von Brave weiter steigende Nutzerzahlen, da der Wunsch der User nach Privatsphäre im Netz immer größer wird.

Von der Suchmaschine Brave Search gibt es zwei Versionen.

  1. Bei der einen handelt es sich um eine kostenpflichtige Variante ohne Werbung.
  2. Bei der zweiten Version handelt es sich um eine kostenlose mit Werbung. Die Nutzer bekommen dann – wie schon im Brave-Browser üblich – „Basic Attention Tokens“ (BAT) für das Akzeptieren und Ansehen der „Private Ads“. Die Token sollen die Nutzer für den Konsum von Werbung in gewisser Weise entschädigen.

Vorteile

  • kein Tracking der Nutzer
  • Token für das Ansehen von Werbung
  • Komplett unabhängiger Index

Nachteile

  • Qualität der Suchergebnisse variiert je nach Land
  • Noch nicht vollständig auf Deutsch verfügbar
  • Deutsche Suchergebnisse noch wenig überzeugend

Fazit

Auch wenn deutsche Suchende derzeit in der Suchmaschine von Brave keine Alternative zu Google erwarten können, lenkt Brave den Fokus auf Datenschutz und der Teilhabe an den Werbeeinnahmen durch die Nutzer. Beides Punkte, mit denen man Google treffen könnte.
Da der Brave Browser deutliche Nutzerzuwächse verzeichnet, kann es gut sein, dass in wenigen Jahren die Brave Suchmaschine zumindest im englischsprachigen Bereich eine ernsthafte Alternative darstellt. Wir bleiben gespannt.

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Quellen und weiterführende Links zu Brave Search

Suchmaschine Brave.com Website

Website von Brave.com - Screenshot vom 26.08.2021

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